Problem
Statement
Alle wollen KI — kaum jemand hat einen Plan
KI-Tools werden bereitgestellt und intern kaum genutzt, da die Anwendungsfälle fehlen. Zusätzlich fehlt es an klaren Rahmenbedingungen für die Nutzung, um Schatten-KI zu vermeiden. Und die Schulungspflicht nach EU AI Act gilt bereits.
Ein KI-Einführungs-Framework: Anwendungsfall, Regeln, Befähigung, Rollout — Schritt für Schritt.
Das Projekt läuft — nur nicht voran
Meilensteine verschieben sich, der Lenkungskreis tagt ohne Entscheidung, das Budget schrumpft schneller als der Fortschritt wächst. Niemand will das Projekt stoppen, aber niemand weiß, wie es wieder Fahrt aufnimmt. Je länger das dauert, desto teurer wird jeder Neustart.
Turnaround in drei Schritten: ehrliche Bestandsaufnahme, neu zugeschnittener Umfang, klare Verantwortung bis zum Go-live.
Piloten skalieren nicht
Was eine engagierte Person baut, bleibt bei ihr. Ohne Rollen, Freigabeweg und klare Verantwortung wird aus Einzelinitiative kein Standard für die ganze Verwaltung.
Governance, die ermöglicht statt verhindert: Rollen, Freigabe, Nachnutzung.
Jede Einführung ein neues Projekt
Software wird als Einmalprojekt eingeführt: Ausschreibung, Rollout, Projektende. Für Updates, neue Module und die nächste Fachanwendung fängt alles von vorn an — allein FitConnect heißt schnell rund 100 Webformulare, jedes für sich. Die Folge ist Projektmüdigkeit.
Ein wiederholbares Einführungs-Framework: einmal aufsetzen, laufend nutzen.
Vibe Coding findet statt — erlaubt oder nicht
Mitarbeitende bauen Schnittstellen und kleine Fachanwendungen längst selbst mit KI, oft an der IT vorbei. Ein Verbot hält das nicht auf, es macht es nur unsichtbar.
Eigenentwicklungen sichtbar machen, prüfen und sauber in den Betrieb überführen.
Wissen steckt in Köpfen und Ordnern
Die Ruhestandswelle trifft auf verstreute Ablagen: Vorlagen in SharePoint, Mails und lokalen Ordnern, und niemand weiß sicher, welche Fassung gilt. Wer geht, nimmt sein Wissen mit.
Eine lokale KI-Wissensplattform auf Basis vorhandener Sprachmodelle: Antworten mit Quelle, ohne Cloud.
Die EUDI-Wallet kommt — aber wo genau?
Ab Januar 2027 müssen öffentliche Stellen die EUDI-Wallet anerkennen. Kaum ein Rathaus weiß, welche eigenen Leistungen tatsächlich betroffen sind. In einer Beispielstadt in NRW: 268 Leistungen in eigener Zuständigkeit, nur 31 schon wallet-fähig, 162 mit Handlungsbedarf.
Prüfkaskade statt Panik: eine priorisierte Arbeitsliste bis 2027.
Patientenannahme noch auf Papier
Termine nur per Telefon, Anamnesebogen auf dem Klemmbrett, Daten werden abgetippt, Übungspläne gehen auf Papier mit nach Hause. Das bindet den Empfang, während in der Physiotherapie bundesweit über 12.000 Fachkräfte fehlen. Wer sich selbst ein Online-Formular baut, landet schnell bei US-Tools — für Gesundheitsdaten nach Art. 9 DSGVO ein Risiko.
Die Patienten-Journey digital, Schritt für Schritt: Terminbuchung, Online-Anamnese, Übernahme in die Praxissoftware und Nachsorge — datenschutzkonform.
Die TI-Pflicht kommt — und keiner hat Zeit dafür
Konnektor, Kartenterminal, Praxisausweis (SMC-B), elektronischer Heilberufsausweis, KIM: Für die Anbindung an die Telematikinfrastruktur müssen Heilmittelpraxen Komponenten bestellen, Anträge stellen und die Praxissoftware einrichten — neben einem vollen Behandlungskalender. Die TI-Pauschale refinanziert die Kosten, aber nur, wenn alles steht.
Ein TI-Fahrplan für die Praxis: was bestellt wird, in welcher Reihenfolge, und wie die Praxis danach elektronische Verordnung und ePA nutzt.
Behandeln statt verwalten
Abrechnung, Buchhaltung, Social Media, Korrespondenz: In kleinen Praxen erledigt das oft die Inhaberin oder der Inhaber nach Feierabend. KI-Agenten können diese Routinen übernehmen — wenn klar ist, welche Daten sie sehen dürfen und welche Werbung das Heilmittelwerbegesetz erlaubt.
KI-Agenten für den Praxisalltag: ein Anwendungsfall nach dem anderen, mit Leitplanken für Datenschutz und Heilmittelwerberecht.
Wenn IT-Projekte stocken
Rollouts, die seit Monaten nicht vorankommen: Die Software ist gekauft, die Stationen arbeiten weiter wie bisher, und bei KHZG-Projekten drohen Abschläge. Zwischen Fachbereich, IT und Hersteller ist offen, wer was entscheidet — also entscheidet niemand.
Turnaround mit ehrlicher Bestandsaufnahme: was trägt, was gestoppt wird und wer bis zum Go-live verantwortet.
KI-Piloten bleiben Piloten
Hier ein Chatbot, dort eine Spracherkennung für die Dokumentation: In Kliniken und Praxen laufen KI-Piloten, aber selten über die erste Station hinaus. Es fehlen Regeln für Gesundheitsdaten, Freigabewege und klare Verantwortung. Und die Schulungspflicht nach EU AI Act gilt bereits.
Ein KI-Skalierungsframework: Anwendungsfall, Regeln, Befähigung, Rollout — vom Piloten in den Regelbetrieb.
KIS plus 700 Subsysteme
Der reale Wahnsinn in einer Klinik: über Jahre gewachsene Systemlandschaften, Schnittstellen, die nur eine Person versteht, und ein Betrieb, der mehr Feuer löscht als verbessert. Jede Störung kostet Zeit am Patienten.
Turnaround im IT-Betrieb: Systemlandschaft ordnen, Subsysteme bewerten und konsolidieren, stabile Betriebsprozesse aufsetzen.
Cases
Innovation Hub
Service
Journey
Concept
Verstehen, bewerten, entscheiden. Self-Checks, Kompaktanalysen und Prüfpfade schaffen in Tagen Klarheit, ob und wo sich Digitalisierung lohnt.
Siehe Innovation Hub ↑Build
Von der Idee zum funktionierenden Ansatz. Konkrete Umsetzung, Piloten und Prototypen — mit klarer Verantwortung und Deadline.
Siehe Cases ↑Run
Im laufenden Betrieb tragfähig. Begleitung im Betrieb oder kontinuierliche Zusammenarbeit, damit Digitalisierung nicht nach dem Kick-off wieder einschläft.
Research & Lehre
Wissen weitergeben. Vorträge, Lehre und angewandte Forschung — damit gute Lösungen nicht nur bei einem Kunden bleiben.
Weg zu mir
Erster Kontakt
Unverbindlich selbst einschätzen oder direkt mit einer Idee melden — per Self-Check im Innovation Hub oder kurzer Nachricht.
Orientierungsgespräch
20 Minuten, unverbindlich. Wir klären gemeinsam, ob es passt.
Angebot & Start
Individuelles Angebot und gemeinsamer Start.